Alkoholfreie Cocktails und Mocktails auf der Karte
Immer mehr Gäste trinken bewusst weniger oder gar keinen Alkohol und erwarten dabei mehr als ein Glas Cola. Ein gut zusammengestelltes Mocktail-Angebot wirkt auf sie genauso durchdacht wie das normale Getränkepaket, und es bringt Ihnen als Caterer eine Marge, die Sie nicht unterschätzen sollten. In diesem Artikel zeigen wir, wie Sie Mocktails in Ihr Angebot aufnehmen, ohne dass es zu einem eigenen Kostenpunkt wird.
Warum die Nachfrage nach Mocktails wächst
Nicht oder weniger zu trinken ist längst keine Ausnahme mehr auf einem Fest oder Firmenevent. Fahrer, Gäste, die bewusst mäßigen, und Menschen, die Alkohol einfach nicht mögen, wollen alle mehr als die Standardwahl zwischen Wasser und Limonade. Wer als Caterer darauf keine Antwort hat, lässt diese Gäste buchstäblich am Rand stehen, während das Getränkepaket genau die Stelle ist, an der Sie gut verdienen können.
Mocktails mit guter Marge zusammenstellen
Ein Mocktail muss nicht teuer sein, um durchdacht zu wirken. Arbeiten Sie mit einer begrenzten, festen Basis aus Sirupen, frischen Kräutern und Früchten, die Sie ohnehin schon für andere Gerichte einkaufen, statt für jeden Mocktail separate teure Zutaten zu besorgen. Kalkulieren Sie den Wareneinsatz genauso genau wie bei Ihren anderen Getränken.
Präsentation ist genauso wichtig wie der Geschmack
Gäste, die bewusst keinen Alkohol trinken, wollen nicht das Gefühl haben, einen Trostpreis zu bekommen. Servieren Sie Mocktails im gleichen Glas wie die normalen Cocktails, mit derselben Sorgfalt bei der Garnitur. Ein paar gut ausgearbeitete Rezepte, die Ihr Team zuverlässig beherrscht, funktionieren besser als eine lange Karte mit schwankender Qualität.
Mocktails ins Getränkepaket integrieren
Nehmen Sie Mocktails standardmäßig als vollwertige Option in Ihr Getränkepaket auf, statt als separat zu bestellendes Extra. So wird es Teil der normalen Preisgestaltung statt einer eigenen Verhandlung, und Gäste müssen sich nicht extra melden, um etwas Alkoholfreies zu bekommen.
Häufig gestellte Fragen
Sind Mocktails günstiger herzustellen als Cocktails?
Oft ja, weil Sie keine teuren Spirituosen einkaufen, das bedeutet aber nicht, dass Sie sie günstiger anbieten sollten. Die Qualität der Zutaten und die Zubereitungszeit bestimmen den Preis genauso wie bei einem normalen Cocktail.
Wie viele Mocktails sollte ich mindestens anbieten?
Zwei bis drei gut ausgearbeitete Rezepte reichen oft aus. Eine kleine, gleichbleibende Karte funktioniert besser als eine lange Liste, die nicht das ganze Team gleich gut beherrscht.
Berechne ich Mocktails separat an den Kunden?
Das können Sie, es funktioniert aber oft besser, sie standardmäßig ins Getränkepaket aufzunehmen, damit es keine separate Nachbestellung ist, um die sich Gäste extra kümmern müssen.
Brauche ich spezielle Ausrüstung für Mocktails?
Meist nicht. Ein Shaker, ein guter Vorrat an Sirupen und frischen Früchten reichen für die meisten Rezepte aus, dieselbe Basis, die Sie wahrscheinlich schon für normale Cocktails nutzen.
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