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Brunch-Catering planen: Wie viel rechnen Sie pro Gast ein, und wie kalkulieren Sie das im Angebot?

Brunch-Catering planen: Wie viel rechnen Sie pro Gast ein, und wie kalkulieren Sie das im Angebot?

Brunch-Catering verlangt eine andere Rechnung als ein Empfang oder ein Walking Dinner: Gäste bleiben länger, essen in mehreren Runden, und erwarten ein breites Angebot von süß bis herzhaft. Für Sie als Caterer bedeutet das einen anderen Ansatz beim Einkauf, beim Aufbau und bei der Preisgestaltung. Dieser Artikel zeigt, wie viel Sie pro Gast für einen Brunch einplanen, welche Kategorien Sie standardmäßig einplanen, und wie Sie das in eine klare Position im Angebot übersetzen.

Warum ein Brunch eine andere Rechnung braucht

Ein Brunch dauert oft zwei bis drei Stunden, und in dieser Zeit essen Gäste mehrmals statt sich einmal anzustellen. Fast alle erwarten außerdem ein breites Angebot: süß neben herzhaft, warm neben kalt, und genug Auswahl, um sich selbst einen Teller zusammenzustellen. Das heißt, Sie planen nicht eine Portion pro Gast, sondern mehrere kleinere Kategorien, die zusammen eine Mahlzeit ergeben.

Faustregeln je Kategorie

Planen Sie auf diese Mengen immer einen Puffer von 10 Prozent ein. Bei einem Brunch gehen Gäste öfter mehrfach zum Buffet als bei einem Empfang, eine knapp bemessene Rechnung fällt daher schneller auf.

Die Art des Brunchs verändert die Zusammenstellung

Ein Business-Brunch zwischen zwei Terminen verlangt ein kompakteres, schnelleres Angebot: weniger Kategorien, gut mit der Hand zu essen, kein Alkohol. Ein festlicher Brunch, etwa nach einer Trauung oder zum Geburtstag, darf großzügiger und ruhiger sein, mit einem gesetzten Teil, Sekt und einer Dessertkategorie neben dem Gebäck. Fragen Sie beim Erstgespräch immer nach dem Charakter des Brunchs, das beeinflusst die Mengen genauso stark wie die Gästezahl.

Von der Faustregel zur Position im Angebot

Gruppieren Sie die Kategorien in Ihrem Angebot (Brot und Gebäck, warm, Obst und Milchprodukte, Getränke) statt sie als eine lange Liste einzelner Posten aufzuführen, dann sieht der Kunde auf einen Blick, wofür das Budget verwendet wird. Berechnen Sie den Stück- oder Portionspreis, multiplizieren Sie ihn mit der Gästezahl und der Faustregel für diese Kategorie, und weisen Sie die Marge als eigene Position aus, statt sie im Stückpreis zu verstecken.

Wenn Sie öfter Brunches ausrichten, legen Sie diese vier Kategorien als feste Positionen in Ihrer Angebotsvorlage an, mit einem separaten Häkchen für die festliche Erweiterung (Sekt, Dessert). So passen Sie pro Anfrage nur die Mengen an, statt das ganze Angebot neu aufzubauen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel Brot und Gebäck planen Sie pro Gast bei einem Brunch ein?

2 bis 3 Stück pro Gast, aufgeteilt in herzhaft und süß, damit für jeden Gast Auswahl da ist.

Wie viele warme Gerichte planen Sie pro Gast ein?

1 bis 2 Portionen pro Gast. Das ist meist die beliebteste Kategorie, planen Sie hier also nicht zu knapp.

Wie viel Kaffee, Tee und Orangensaft planen Sie ein?

2 bis 3 Tassen Kaffee oder Tee pro Gast, und 1 bis 2 Gläser Orangensaft. Bei einem festlichen Brunch kommen oft 1 bis 2 Gläser Sekt pro Gast hinzu.

Ändert sich die Rechnung bei einem Business-Brunch im Vergleich zu einem festlichen Brunch?

Ja. Ein Business-Brunch braucht weniger Kategorien und keinen Alkohol, ein festlicher Brunch darf großzügiger sein, mit einem gesetzten Teil, Sekt und einer Dessertkategorie.

Planen Sie einen Puffer auf die Mengen ein?

Ja, planen Sie 10 Prozent zusätzlich ein. Gäste gehen bei einem Brunch öfter zum Buffet als bei einem Empfang, eine knappe Rechnung fällt daher schneller auf.

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