Zurück zum Blog

Firmencatering: was Unternehmen von einem Caterer erwarten

Gepflegtes Catering-Mittagessen im Büro mit Kollegen am Tisch

Ein Geschäftskunde bucht anders als ein Brautpaar. Er denkt nicht an ein einmaliges Fest, sondern an monatliche Mittagessen, Teamevents und Meetings, die einfach laufen müssen. Was Unternehmen von einem Caterer wollen, ist nicht unbedingt die schönste Präsentation oder das überraschendste Menü. Sie suchen jemanden, der zuverlässig ist, klar abrechnet und keinen Mehraufwand verursacht. So positionierst du dein Angebot.

Was ein Geschäftskunde wirklich sucht

Unternehmen, die Catering einkaufen, denken in Prozessen. Sie wollen wissen: Was kostet es, wann kommt es, und was müssen wir selbst regeln? Wenn diese drei Fragen schnell und klar beantwortet sind, ist die Chance groß, dass du den Auftrag bekommst. Und wenn es gut läuft, dass du wiederkommst.

Worauf Geschäftskunden Wert legen:

Das Angebot für einen Geschäftskunden

Ein Angebot für ein Unternehmen sieht etwas anders aus als eines für eine Privatfeier. Ein paar Dinge, die den Unterschied machen:

Wiederholungsaufträge und Rahmenvereinbarungen

Das Schönste an einem festen Geschäftskunden ist, dass die Akquise nach dem ersten Auftrag größtenteils wegfällt. Wenn du es gut machst, schicken sie einfach eine Nachricht für den nächsten. Das erfordert allerdings eine Arbeitsweise, die Wiederholungen einfach macht.

Eine Rahmenvereinbarung oder ein Jahresvertrag legt die Grundvereinbarungen fest: was du lieferst, zu welchem Preis, wie weit im Voraus sie bestellen, und was die standardmäßigen Stornierungsbedingungen sind. Du musst dann nicht für jeden Auftrag neu anbieten. Der Kunde schickt eine Buchungsbestätigung, du lieferst, und du rechnest nach den vereinbarten Konditionen ab.

Das funktioniert auch gut für dich: bessere Planung, weniger Überraschungen, und du kannst den Einkauf im Voraus regeln. Schlage eine solche Vereinbarung nach zwei oder drei erfolgreichen Aufträgen vor. Die meisten Kunden schätzen es, wenn du die Initiative ergreifst.

Was sich von einem Privat-Event unterscheidet

Firmencatering hat eine andere Dynamik als Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern. Ein paar praktische Unterschiede:

Wie du dich als Firmencaterer präsentierst

Unternehmen, die Catering zum ersten Mal auslagern, suchen Vertrauen. Referenzen von anderen Unternehmen wiegen schwerer als schöne Fotos von Feiern. Wenn du ein paar Geschäftskunden hast, frage, ob du sie erwähnen darfst. Eine kurze Empfehlung auf deiner Website oder in einem Angebot wirkt mehr als eine Seite Produktbeschreibungen.

Weitere Dinge, die Geschäftskunden beruhigen: deine Handelsregisternummer und Umsatzsteuer-ID auf jedem Angebot, der Nachweis, dass du den Hygienecode einhältst, und eine übersichtliche Website, auf der steht, was du lieferst und wie man bestellt. Je weniger sie suchen müssen, desto größer die Chance, den ersten Auftrag zu bekommen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Firmencatering und normalem Eventcatering?

Beim Firmencatering geht es um Geschäftskunden: Büros, Organisationen, Unternehmen. Sie buchen häufiger, erwarten mehr Struktur in Angeboten und Abrechnung und legen Wert auf Zuverlässigkeit vor Überraschungseffekt. Bei Eventcatering für Privatpersonen wiegt das Erlebnis schwerer als die Verwaltung.

Muss ich niedrigere Preise für Stammkunden berechnen?

Nicht unbedingt. Was Unternehmen wollen, ist Vorhersehbarkeit, nicht unbedingt den niedrigsten Preis. Ein Festpreis pro Person oder pro Arrangement funktioniert gut. Du kannst bei größeren oder regelmäßigen Aufträgen einen bescheidenen Mengenrabatt anbieten, aber gib nie so viel Rabatt, dass deine Marge verschwindet.

Wie gehe ich mit Last-Minute-Anfragen von Geschäftskunden um?

Geschäftskunden rufen manchmal zwei Tage vorher an. Entscheide im Voraus, bis wann du dies akzeptierst und was die minimale Vorlaufzeit ist. Halte das im Angebot fest und wiederhole es beim ersten Auftrag. Klare Erwartungen über was möglich ist und was nicht, verhindern später Enttäuschungen.

Was schreibe ich auf die Rechnung, wenn ein Unternehmen eine Bestellnummer gibt?

Schreibe die PO-Nummer immer auf die Rechnung, am besten gut sichtbar oben oder im Referenzfeld. Viele Unternehmen können eine Rechnung ohne ihre Bestellnummer in ihrem System nicht verarbeiten. Frage die PO-Nummer immer vor der Lieferung ab, nicht danach.

Wie baue ich eine langfristige Beziehung zu einem Unternehmen auf?

Liefere den ersten Auftrag fehlerlos ab und schicke danach eine kurze Folge-E-Mail. Frage, ob alles den Erwartungen entsprochen hat, und weise darauf hin, dass du gerne feste Vereinbarungen treffen kannst, wenn sie regelmäßig Catering benötigen. Schlage nach zwei oder drei Aufträgen eine Rahmenvereinbarung vor. Zufriedene Unternehmen bleiben bei einem Caterer, der es einfach macht.

Alle Firmenaufträge, Angebote und Arbeitslisten übersichtlich an einem Ort? Genau dafür ist Catermonkey da.

Kostenlos testen