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Die Gastro-Trends für den Sommer 2026 laut Catermonkey

Köche und Servicekräfte mit Tellern in einer Profiküche

Jedes Jahr verschiebt sich etwas darin, was Gäste von einer Veranstaltung erwarten, und der Sommer 2026 macht da keine Ausnahme. Von pflanzlichen Gerichten als festem Bestandteil der Karte bis zu Daten, die Ihnen helfen, Anfragen schneller und persönlicher zu beantworten: Das sind die Trends, die wir bei Caterern und Eventlocations am häufigsten sehen. Kein Hype um des Hypes willen, sondern konkret und anwendbar für Ihr eigenes Geschäft.

Pflanzlich ist keine Extraoption mehr, sondern fester Bestandteil der Karte

Wo ein vegetarisches Gericht früher eine Alternative für Menschen war, die kein Fleisch aßen, steht es heute einfach gleichwertig neben den anderen Hauptgängen, ohne Erklärung oder Entschuldigung. Immer mehr Gäste entscheiden sich bewusst für ein pflanzliches Gericht, auch wenn sie keine Vegetarier sind. Für Sie als Caterer bedeutet das vor allem: Rechnen Sie pflanzliche Optionen standardmäßig in Ihre Portionen und Ihren Einkauf ein, statt sie als Ausnahme zu behandeln, die Sie noch schnell nebenbei regeln.

Nachhaltigkeit ist zur Grundlage geworden, nicht mehr zum Verkaufsargument

Vor ein paar Jahren konnten Sie sich noch mit "lokal und nachhaltig" als Alleinstellungsmerkmal abheben. Inzwischen erwarten Kunden das einfach, und die Aufmerksamkeit verschiebt sich auf die Details: wie viel Essen nach einer Veranstaltung tatsächlich übrig bleibt, welche Verpackungen Sie beim Servieren nutzen, und ob Sie transparent darüber sind, woher Produkte stammen. Der Unterschied liegt weniger in der Geschichte als darin, was Sie tatsächlich zeigen können, wenn ein Kunde konkret danach fragt.

Personalisierung durch Daten, auch bei kleineren Veranstaltungen

Große Hotelketten und Caterer nutzen schon länger Daten, um ihr Angebot persönlicher zu gestalten, etwa frühere Bestellungen, Ernährungspräferenzen oder Lieblingsgerichte eines Stammkunden. Diese Erwartung setzt sich zunehmend auch bei kleineren Aufträgen durch: Ein Kunde, der letztes Jahr ein glutenfreies Menü hatte, erwartet, dass Sie nicht erneut danach fragen müssen. Wer diese Informationen pro Kunde oder pro Veranstaltung festhält, kann schneller und persönlicher anbieten als jemand, der jedes Mal wieder bei null anfängt.

Mocktails und alkoholfreie Getränke rücken ins Premiumsegment

Alkoholfrei zu trinken ist längst kein Kompromiss mehr. Wo es früher vor allem darum ging, "etwas ohne Alkohol" bereitzuhalten, sehen wir heute zunehmend ausgearbeitete Mocktail-Angebote und alkoholfreie Weinbegleitungen bei Dinners, mit ebenso viel Aufmerksamkeit für Geschmack und Präsentation wie bei der alkoholischen Variante. Für Ihre Marge ist das eine gute Nachricht: Ein durchdachtes Mocktail-Angebot kann genauso profitabel sein wie ein Getränkearrangement mit Alkohol, wenn Sie es als vollwertigen Bestandteil der Karte bepreisen und nicht als Nebensache.

Erlebnis in kleineren, teilbaren Portionen

Grazing Tables, Walking Dinners mit mehreren kleinen Gängen und Sharing-Formate gewinnen weiter an Beliebtheit, auf Kosten des klassischen Drei-Gänge-Sitzdinners. Gäste möchten mehr unterschiedliche Geschmäcker probieren statt einen großen Teller, und das passt auch gut zu Veranstaltungen, bei denen Menschen sich bewegen und mischen wollen, statt den ganzen Abend am Tisch zu sitzen. Für Sie bedeutet das häufiger kleinere Portionen in größerer Vielfalt, was andere Anforderungen an Ihre Portionierung und Präsentation stellt als ein klassisches Dinner.

Digitale Organisation wird zur Norm, nicht zur Ausnahme

Immer weniger Caterer organisieren ihre Veranstaltungen noch über einzelne WhatsApp-Nachrichten, Excel-Tabellen und einen Stapel loser Angebote. Kunden erwarten ein schnelles, professionelles Angebot und klare Kommunikation, und das gelingt schwer, wenn Sie alles manuell festhalten. Diese Verschiebung betrifft kein einzelnes Stück Technik, sondern eine Arbeitsweise: Überblick über Anfragen, Planung und Arbeitslisten an einem Ort behalten, statt verteilt über mehrere Apps und Dokumente.

Häufig gestellte Fragen

Sind diese Trends auch für kleinere Cateringbetriebe relevant?

Ja, gerade kleinere Betriebe können hier schnell reagieren, weil sie weniger feste Prozesse umstellen müssen. Sie müssen nicht alles auf einmal ändern: Beginnen Sie mit dem Trend, der Ihrem aktuellen Angebot am nächsten liegt, zum Beispiel pflanzliche Optionen standardmäßig in Ihre Menügestaltung aufzunehmen.

Muss ich meine gesamte Karte anpassen, um mit diesen Trends mitzugehen?

Nein. Die meisten dieser Trends erfordern eine andere Herangehensweise an das, was Sie bereits anbieten, kein völlig neues Angebot. Pflanzlich als fester Bestandteil bedeutet zum Beispiel vor allem, es gleichwertig zu positionieren, nicht zwingend neue Gerichte zu entwickeln.

Ist die Nachfrage nach Mocktails wirklich groß genug, um ernsthaft zu investieren?

Bei Veranstaltungen mit einer breiten Gästeliste, wie Firmenfeiern und Hochzeiten, gibt es fast immer eine Gruppe von Gästen, die aus gesundheitlichen, religiösen oder persönlichen Gründen nicht trinkt. Ein gut ausgearbeitetes alkoholfreies Angebot nimmt diese Gruppe ernst, statt sie nur mit Wasser oder Softdrinks abzuspeisen.

Wie bleibe ich über Trends informiert, ohne jedem Hype hinterherzulaufen?

Achten Sie darauf, was Ihre eigenen Kunden tatsächlich nachfragen, nicht darauf, was in sozialen Medien kursiert. Ein Trend, der dreimal hintereinander in Kundenanfragen auftaucht, lohnt sich, strukturell aufzugreifen. Eine einmalige Anfrage ist meist kein Trend, sondern einfach ein spezifischer Wunsch.

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