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Nachhaltiges Catering: Pflanzliche Optionen und Verpackungen

Nachhaltiges Catering: Pflanzliche Optionen und Verpackungen

Immer mehr Kunden fragen ungefragt danach: eine pflanzliche Option auf der Karte, weniger Plastik auf dem Tisch, oder einfach etwas Nachhaltigeres, ohne genau sagen zu können, was sie meinen. Nachhaltiges Catering muss keinen großen Umbau Ihres ganzen Betriebs bedeuten. In diesem Artikel zeigen wir, mit welchen konkreten Schritten Sie anfangen und was sie bringen.

Warum Nachhaltigkeit immer häufiger gefragt wird

Bei Firmenevents steckt die Frage oft schon in der Anfrage selbst: Wie viele pflanzliche Gerichte können Sie anbieten, und arbeiten Sie mit wiederverwendbarem oder kompostierbarem Geschirr. Bei Hochzeiten und privaten Feiern ist es seltener eine feste Bedingung, kommt aber immer öfter im Beratungsgespräch zur Sprache. Caterer, die darauf schon eine Antwort parat haben, müssen nicht improvisieren, wenn das Thema aufkommt.

Es geht selten um ein komplett durchgängiges nachhaltiges Konzept. Die meisten Kunden sind schon mit ein paar sichtbaren Entscheidungen zufrieden: einer guten pflanzlichen Option, die nicht wie eine Nebensache wirkt, und Verpackungen, die nicht sofort im Restmüll landen.

Pflanzlich als fester Bestandteil des Menüs

Der Unterschied liegt oft darin, wie Sie es servieren, nicht nur was Sie servieren. Ein pflanzliches Gericht, das als vollwertige Hauptoption neben den anderen auf der Karte steht, kommt besser an als eine separate "vegane Box", die klar als Ausnahme gedacht ist. Beginnen Sie mit ein oder zwei Gerichten, die Sie bereits gut beherrschen und je nach Saison anpassen können, statt Ihre ganze Karte auf einmal umzustellen.

Achten Sie beim Einkauf auch darauf, woher Ihre pflanzlichen Zutaten stammen. Regionales und saisonales Gemüse spart nicht nur bei den Wareneinsatzkosten, es ist auch das Argument, mit dem Sie einen kritischen Kunden am schnellsten überzeugen.

Verpackung und Einwegmaterial angehen

Verpackung ist für viele Kunden das Erste, was auffällt, und am leichtesten zu ändern. Ersetzen Sie Plastikbesteck und -becher durch kompostierbare oder wiederverwendbare Alternativen, und prüfen Sie kritisch, was Sie ohnehin schon mitbringen: Behälter, Folie, Servietten. Manche Caterer arbeiten inzwischen mit einem Rücknahmesystem für wiederverwendbares Geschirr bei festen Firmenkunden, was auf Dauer günstiger ist als immer wieder neues Einwegmaterial zu kaufen.

Was es kostet, und was es bringt

Nachhaltige Verpackungen und pflanzliche Zutaten sind pro Stück oft etwas teurer, das muss aber nicht auf Ihre Marge gehen, wenn Sie es in Ihr Angebot einrechnen, statt es einfach draufzulegen. Kunden, die ausdrücklich danach fragen, sind meist auch bereit, dafür zu zahlen. Der eigentliche Nutzen liegt meist nicht im Einkaufspreis, sondern darin, was es Ihnen bei der Ausschreibung oder Angebotsrunde bringt: Immer mehr Unternehmen und Locations berücksichtigen Nachhaltigkeit als Auswahlkriterium, und ein Caterer, der darauf schon eine Antwort hat, fällt seltener durchs Raster.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich mein ganzes Menü pflanzlich gestalten, um nachhaltig zu catern?

Nein. Die meisten Kunden sind schon mit einer guten pflanzlichen Hauptoption neben Ihrer bestehenden Karte zufrieden. Beginnen Sie mit ein paar Gerichten, die Sie gut beherrschen, statt Ihr Angebot auf einmal komplett umzustellen.

Sind nachhaltige Verpackungen viel teurer?

Pro Stück oft etwas teurer, das muss aber nicht auf Ihre Marge gehen, wenn Sie es in Ihr Angebot einrechnen. Kunden, die ausdrücklich danach fragen, sind meist auch bereit, dafür zu zahlen.

Fragen Unternehmen häufiger nach Nachhaltigkeit als Privatkunden?

Ja, bei Firmenevents steckt die Frage oft schon in der Anfrage selbst. Privatkunden sprechen es meist erst im Beratungsgespräch an.

Lohnt sich eine Investition in wiederverwendbares Geschirr?

Bei festen Firmenkunden kann ein Rücknahmesystem für wiederverwendbares Geschirr auf Dauer günstiger sein als immer wieder neues Einwegmaterial zu kaufen.

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