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Welche Kosten gehören in ein Catering-Angebot?

Caterer überprüft Kostenpositionen für ein Catering-Angebot

Ein Catering-Angebot, das zu niedrig ausfällt, ist schlimmer als gar kein Angebot. Du arbeitest hart, lieferst alles wie vereinbart, und am Ende stellt sich heraus, dass deine Kosten höher waren als dein Preis. Das ist ein bekanntes Problem in der Branche. Zu wissen, welche Kostenpositionen immer in ein Angebot gehören, ist der erste Schritt, es zu vermeiden. In diesem Artikel gehst du sie alle durch.

Die vier Grundkostengruppen, die immer rein müssen

Jedes Catering-Angebot basiert auf vier wesentlichen Kostengruppen. Fehlt auch nur eine davon, ist deine Marge gefährdet.

Wie du Personalkosten richtig berechnest

Personalkosten sind für die meisten Caterer der größte variable Kostenposten und gleichzeitig der am häufigsten unterschätzte. Ein paar Regeln, um es richtig zu machen:

Versteckte Kosten, die man leicht übersieht

Neben den vier Grundgruppen gibt es Kosten, die man schnell übersieht. Sie sind aber genauso real:

Wie du mit unvorhergesehenen Kosten umgehst

Nicht alles lässt sich im Voraus planen. Ein Puffer für Unvorhergesehenes ist kein Luxus: Addiere standardmäßig 5-10 % auf deine Gesamtkostenrechnung als Sicherheitsmarge.

Typische Überraschungen, die ein Puffer abdeckt:

Lege auch im Angebot fest, was bei erheblichen Abweichungen von der vereinbarten Gästeanzahl gilt. So vermeidest du Diskussionen nach dem Event.

Warum eine vollständige Kostenrechnung so wichtig ist

Ein Angebot, das Kosten auslässt, gefährdet nicht nur deine Marge, es stellt dein Unternehmen falsch dar. Kunden, die nach einem Event mit unerwarteten Mehrkosten konfrontiert werden, sind unzufriedene Kunden. Sei transparent darüber, was im Preis enthalten ist und was nicht. Das schafft Vertrauen und verhindert Streitigkeiten.

Außerdem zeigt dir eine detaillierte Kostenaufstellung, wo du Einsparungen erzielen kannst. Wenn du siehst, dass der Transport 15 % deiner Gesamtkosten ausmacht, denkst du über Routenplanung anders nach, als wenn du diese Zahl nie im Blick hattest.

Häufig gestellte Fragen

Sollten Gemeinkosten in ein Catering-Angebot einfließen?

Ja, auch wenn das nicht immer als eigene Position erscheint. Gemeinkosten wie Küchenmiete, Verwaltungssoftware, Versicherungen und Marketingkosten müssen auf deine Aufträge umgelegt werden. Tust du das nicht, machst du zwar pro Auftrag Gewinn, aber nicht genug, um deine Fixkosten zu decken. Eine einfache Methode: Addiere deine jährlichen Gemeinkosten, teile sie durch die erwartete Auftragszahl und rechne den Betrag pro Person in deinen Einstandspreis ein.

Wie hoch sollte der Puffer für Zutatenverschwendung sein?

Für die meisten Catering-Situationen sind 5-10 % ausreichend. Bei Veranstaltungen mit unsicherer Gästeanzahl, Buffet-Service oder Produkten mit kurzer Haltbarkeit solltest du eher zum oberen Ende gehen. Bei mehrtägigen Veranstaltungen mit wechselnden Teilnehmerzahlen können sogar 12-15 % sinnvoll sein.

Muss die Fahrzeit von Personal vergütet werden?

Das hängt von deinen Arbeitsverträgen und dem geltenden Arbeitsrecht ab. In vielen Fällen muss die Fahrzeit zu einem Auftrag außerhalb des regulären Arbeitsortes zumindest teilweise vergütet werden. Prüfe deine Verträge oder wende dich an deine Lohnbuchhaltung. Rechne sie auf jeden Fall in deine Kalkulation ein, auch wenn du es intern anders handhabst.

Wie sollte ich Kosten im Angebot selbst aufführen?

Das hängt vom Kunden und dem Auftrag ab. Für Geschäftskunden ist eine detaillierte Aufstellung nach Kategorien und pro Person professionell und erwartet. Für Privatkunden wie Hochzeiten reicht oft ein Gesamtpreis mit klarer Leistungsbeschreibung. Nenne immer explizit, was nicht enthalten ist, etwa Mehrstunden oder Gäste über das vereinbarte Minimum hinaus.

Ein Kunde fragt, warum mein Angebot teurer ist als das eines Mitbewerbers. Was sage ich?

Erkläre, was dein Preis beinhaltet. Ein günstigerer Mitbewerber lässt möglicherweise Kostenpositionen weg, verwendet günstigere Zutaten oder plant weniger Personal ein. Du kannst zeigen, dass dein Preis vollständig und fair kalkuliert ist. Kunden, die verstehen, was sie für ihr Geld bekommen, sind auch leichter zu binden.

Mit Catermonkey fügst du alle Kostenpositionen zu deinem Angebot hinzu und siehst sofort deine Gesamtmarge, pro Person und pro Auftrag.

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