Eigenes Catering oder externe Caterer für Ihre Location: was wählen Sie?
Als Location stehen Sie vor einer Entscheidung, die Ihren Umsatz, Ihre Planung und die Kundenzufriedenheit beeinflusst: Betreiben Sie ein eigenes Cateringteam, oder lassen Sie Ihre Kunden ihren eigenen Caterer mitbringen? Beide Wege haben Vor- und Nachteile, die weit über die Marge auf Essen und Getränke hinausgehen. Dieser Artikel zeigt, was der Unterschied für Ihren Umsatz bedeutet, wie Sie eine Provisions- oder Korkgeld-Regelung aufsetzen, wenn Sie externe Caterer zulassen, und worauf Sie in den Vereinbarungen mit Ihrer eigenen Küche wie mit externen Partnern achten sollten.
Warum diese Entscheidung mehr betrifft als die Marge auf Essen und Getränke
Mit einem eigenen Cateringteam verdienen Sie an jeder Veranstaltung, die Sie vermieten: Essen und Getränke gehören oft zu den gewinnbringendsten Bereichen einer Location. Dafür müssen Sie selbst eine Küche, Personal und Vorräte managen, auch in Zeiten, in denen nichts gebucht ist. Lassen Sie Ihre Kunden ihren eigenen Caterer mitbringen, entfällt diese Last, aber auch ein Teil des Umsatzes und Ihre Kontrolle darüber, wie Essen und Service auf Ihrer Location tatsächlich aussehen.
Provision oder Korkgeld: wie Sie das aufsetzen
Lassen Sie externe Caterer zu, verlangen Sie eine Vergütung, statt die Tür ganz zu öffnen. Die zwei gängigen Formen sind Provision, ein Prozentsatz des Catering-Umsatzes, oft zwischen 10 und 20 Prozent, und Korkgeld, ein fester Betrag pro Gast oder pro Veranstaltung. Korkgeld ist für beide Seiten einfacher zu verstehen und abzurechnen als ein Prozentsatz, über den es im Nachhinein Diskussionen geben kann. Legen Sie diesen Betrag von vornherein in Ihrem Location-Vertrag fest, nicht als Überraschung, wenn die Rechnung schon da ist.
Mit einem bevorzugten Caterer als Mittelweg arbeiten
Viele Locations wählen einen Mittelweg: ein bis drei bevorzugte Caterer, die Sie Ihren Kunden empfehlen, ohne selbst eine Küche zu betreiben. So behalten Sie mehr Kontrolle über die Qualität als bei einer vollständig offenen Politik, und der Caterer erhält im Gegenzug Exklusivität oder einen garantierten Anfragenstrom. Vereinbaren Sie, wie schnell der Caterer auf Anfragen reagiert, welche Preise für Ihre Kunden gelten, und wer am Veranstaltungstag Ansprechpartner ist, falls etwas schiefgeht.
Was Sie festlegen, eigene Küche oder externer Partner
Unabhängig davon, welchen Weg Sie wählen, legen Sie immer Folgendes fest: Auf- und Abbauzeiten für das Catering, wer welchen Teil der Küche oder des Geländes nutzen darf, wer bei Schäden oder einem Vorfall haftet, und wer für die Alkohollizenz verantwortlich ist. Vereinbaren Sie außerdem, wer die Endverantwortung gegenüber dem Kunden trägt, wenn beim Catering während der Veranstaltung etwas schiefgeht: die Location, der Caterer, oder beide mit einer klaren Aufteilung.
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Häufig gestellte Fragen
Was bringt mehr ein: eigenes Catering oder externe Caterer zulassen?
Eigenes Catering bringt eine höhere Marge, aber mehr Verantwortung. Externe Caterer zulassen bedeutet weniger Aufwand, aber weniger Ertrag, sofern Sie keine Provision oder kein Korkgeld verlangen.
Wie hoch ist eine übliche Provision für externe Caterer?
Oft zwischen 10 und 20 Prozent des Catering-Umsatzes, oder ein festes Korkgeld pro Gast statt eines Prozentsatzes.
Was ist der Unterschied zwischen Provision und Korkgeld?
Provision ist ein Prozentsatz des Catering-Umsatzes, Korkgeld ist ein fester Betrag pro Gast oder Veranstaltung. Korkgeld ist einfacher zu kommunizieren und abzurechnen.
Was ist ein bevorzugter Caterer?
Ein fester Partner, den Sie als Location Ihren Kunden empfehlen, im Austausch für Exklusivität oder einen garantierten Anfragenstrom. Das gibt mehr Kontrolle als eine vollständig offene Politik.
Was legen Sie mit einem Caterer fest, eigen oder extern?
Auf- und Abbauzeiten, Küchennutzung, Haftung bei Schäden, wer die Lizenzen regelt, und wer die Endverantwortung gegenüber dem Kunden trägt.
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